Komm in den Klimablock!

Runter mit der Miete! Her mit den Wohnungen! Unter diesem Motto gehen zwei Wochen vor der Berlinwahl Mieter*innen wieder auf die Straße. Wir von Berlin Erneuerbar sind mit dabei – als betroffene Mieter*innen, aber auch als Klimaschützer*innen. Denn eins ist klar: Die dringend notwendige Wärmewende darf nicht dafür missbraucht werden, Mieten weiter zu erhöhen und die Kosten für Klimaschutz einseitig auf Mietende abzuwälzen.

Mieten- und Klimagerechtigkeit gehören zusammen!

Deshalb wird es auf der diesjährigen Mietenwahnsinn-Demo einen Klimablock geben.

Bündnis gegen Verdrängung und
Mietenwahnsinn
Demo am	5.9.26
Her mit	den Wohnungen!
Runter mit	den Mieten!

KOMM IN DEN KLIMA- BLOCK!
Fürs Klima und für bezahlbare Mieten
- gemeinsam auf der Straße.
5. Sept. 2026	13 Uhr
Rotes Rathaus
WARUM WIR MITMACHEN
Mieten-	& Klimagerechtigkeit gehören zusammen
Nicht nur Wohnen, auch Heizen wird immer teurer. Weltweite Krisen treiben die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe und Mieter*innen sitzen in der Kostenfalle. Sie können nicht bestimmen, wie geheizt wird. Und für Vermieter*innen sind Gas- und Ölheizungen billig. Zu häufig werden Mieter*innen-Schutz und Klimaschutz gegeneinander ausgespielt, auch weil durch Modernisierungen dauerhaft die Miete steigt - weit über die Kosten der Modernisierung hinaus.
Das	muss sich ändern, denn Mieten- und Klimagerechtigkeit gehören zusammen!
■	SANIEREN OHNE VERDRÄNGUNG
Viele Häuser sind schlecht gedämmt. Das heißt: Zugluft und Kälte im Winter und Backofen im Sommer! Konsequentes Sanieren könnte das verhindern und den Energiebedarf deutlich senken, weit besser als Abriss und Neubau. Wir wollen in Wohnungen leben, die weder uns noch dem Klima schaden!
■	SOLARSTROM FÜR ALLE
Balkonsolaranlagen erleben in Berlin einen Boom. Das finden wir gut! Auch
 
Wir wollen mehr Mitbestimmung bei der Wärme- und Stromversorgung!
 
größere Solaranlagen sollten an möglichst jedem Haus zu finden sein, am besten mit Speichern, und günstigen Strom für Mieter*innen liefern. Das macht auch die Energieversorgung der Stadt stärker und krisenfester!
 

 
■	GEMEINWOHL STATT PROFITE
Drei Energieunternehmen gehören dem Land Berlin: der größte Fernwärme­ versorger BEW, die Berliner Stadtwerke und Stromnetz Berlin. Die sollen nach Vorstellung des Senats Gewinne abwerfen, um damit den Haushalt zu stützen. Das gleiche gilt für die landeseigenen Wohnungsunternehmen. Das behindert den Umbau für mehr Klimaschutz und steigert die Preise.
 


Kommunale Unternehmen sollen gemeinwohlorientiert arbeiten

anbieten!
 

■	KLIMASCHUTZ IST GEMEINSCHAFTSAUFGABE
Sanierung, Kohleausstieg, Gasausstieg: All das ist wichtig fürs Klima, und ja, der Umstieg auf Erneuerbare Energien kostet Geld. Aber: Am teuersten ist kein Klimaschutz. Mit diesen Investitionen senken wir die Preise für Energie und retten unsere Lebensgrundlagen. Deshalb ist Klimaschutz Zukunfts­ investition und eine Gemeinschaftsaufgabe, die von allen gemeinsam finanziert werden und für alle möglich sein muss.
■	HITZESCHUTZ FÜR DIE STADT
Schon heute schlägt die Klimakrise zu. Auch in Berlin fordern Hitzewellen immer mehr Tote. Doch für den Hitzeschutz tut Berlin bisher viel zu wenig. Mehr Stadtgrün statt Steine auf öffentlichen Plätzen, keine planlose Verdichtung der Innenstadt, Solardächer über Betonwüsten und vieles mehr würde helfen, die Temperaturen in der Stadt erträglich zu halten.

 
 
Kannst Forderungen
 

Hast du eigene, die dazu passen?

Möchtest du uns bei der Mobilisierung zur Demo unterstützen? Möchtest du bei der Demo als Ordner*in helfen? Melde dich gern unter info\a/berlinerneuerbar.de

Weitere Infos zur Demo unter mietenwahnsinn.info